Kuba (West)

Foto-Reisebericht über unseren Urlaub vom 06. - 28.12.2008 mit vielen Eindrücken vom Land


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Einführung und Strand

Zu unserem zehnjährigen Hochzeitsjubiläum war mal wieder eine weitere Reise fällig. Zuerst wollten wir ja wieder nach Sri Lanka, wo wir geheiratet haben. Aber das klappte dann leider nicht. Nach längerer Suche stießen wir auf Kuba, genauer gesagt, auf den herrlichen Strand von Varadero. Wie man im Verlauf dieses Berichtes sehen wird, ist Kuba sehenswert und die Bewohner sind sehr aufgeschlossen und freundlich.

Folgen Sie mir also in die Weltkulturerbestädte Havanna und Trinidad, in den Bergurwald der Sierra del Escambray und ins Landesinnere, wo Pferde- und Ochsenkarren und amerikanische Oldtimer aus den 1950er Jahren das Bild prägen. Sollten Ihnen zwischendurch langweilig werden, weil zu viele Fotos zu einem Ziel gezeigt werden, blättern Sie einfach zu einer der nächsten Seiten weiter. Ich habe schon sehr viele Bilder aussortiert und konnte mich nicht durchringen, noch mehr zu auszusieben.


Also auf nach Kuba, viel Spaß beim Betrachten der Bilder!

Das Kuba eine Insel ist, dürfte bekannt sein. Das die sprichwörtlichen kubanischen Zigarren ein Markenzeichen Kubas darstellen, wohl ebenfalls. Das die Königspalme, die ursprünglich gar nicht von dort stammt, aber zum Nationalbaum erklärt worden ist, wusste zumindest ich vor meinem Besuch nicht. Die Königspalme ist überall präsent und prägt das Landschaftsbild nachhaltig.


Die schönsten Strände Kubas liegen im Norden, am Golf von Mexiko. Die Strände an der südlichen Karibikküste sind eher rar, meist steinig und wenig attraktiv. Den schönsten und längsten Strand gibt es auf der Landzunge von Varadero, östlich der Hauptstadt Havanna. Dort reiht sich ein Hotel an das nächste, ohne dass es am Strand zu voll wäre.


Die Flagge Kubas ist oft zu sehen, fast so oft wie das Konterfei Ernesto "Che" Guevaras.


Das nämlich findet man überall, meist in riesigen Dimensionen. Oft zitiert sein Ausspruch: "Hasta la victoria siempre" (Immer bis zum Sieg).


Wegen der 6stündigen Zeitverschiebung war ich am ersten Morgen nach unserer Ankunft bereits frühzeitig wach. Immerhin war da für mich schon Mittag. Eine schöne Gelegenheit, den Sonnenaufgang zu beobachten. Der Sonnenaufgang war hier kurz nach 7 Uhr Ortszeit.


Und eine lohnenswerte Beschäftigung bis zum ersten Frühstück


Ein Morgenpanorama. Rechts kann man den Wasserarm sehen, der Varadero von der Insel trennt. Nach rechts geht es nach Varadero, weiter nach Matanzas und auch nach Havanna. Links ist die Silhuette des Varadero Blau zu sehen, das sich als übernächstes Hotel in die Kette einreiht. Sicher der hässlichste Bau dort, aber auch am besten bewertet.



Im Hintergrund liegt das "Festland".


Und wo ich gerade mit dem Fotoapparat herumgelaufen bin: Noch schnell einen Blick auf den Korridor vor unserem Zimmer. Apropos Zimmer: Wir waren im Iberostar Tainos untergebracht. Das Hotel besteht aus einem Haupthaus und kleineren Bungalows. Dort hätten wir ebenfalls unterkommen können. Aber die Zimmer des Haupthauses waren etwas besser ausgestattet und boten vor allem mehr Schränke und Ablageflächen.


Nach dem ersten Frühstück (keine Offenbarung, aber völlig in Ordnung) wurde der Strand in Augenschein genommen.


Hier der Blick Richtung Westen, der Strand verläuft fast genau in West-Ost Richtung)


Und natürlich ebenfalls ein Blick in die entgegengesetzte Richtung, also auf das Ende der Landzunge. Da der Strand aber insgesamt 19 km lang ist, ist dort hinten noch lange nicht das Ende. Und man kann völlig ungestört am Strand entlang laufen, ohne ständig angequatscht zu werden oder gar um seine Sicherheit fürchten zu müssen. Wir haben uns sowieso nie unsicher gefühlt, auch nicht im Landesinneren. Dazu kommt, dass hier in Varadero die Strände in touristische Zonen eingeteilt sind, in die man so ohne weiteres wahrscheinlich als Einheimischer gar nicht herein kann.


Liegen und Handtücher gibt es all inclusive.


Die Sonnenschirme sind Standard und unterscheiden sich nicht wesentlich von denen anderer Hotels.


Um diese Jahreszeit kann es im Schatten auch schon mal kühl werden. Das Klima ist aber sehr angenehm und verträglich, auch wenn wir mehrere Kaltfronten erlebt haben, die den Badespass zu trüben vermochten.


Palmen direkt am Wasser sind selten, meist stehen sie etwas zurückgezogen auf dem Hotelgrund.


Vom Hotel aus kann man entweder mit einer kleinen Bimmelbahn (5 CUC pro Person und Strecke), mit einem Taxi (die gleiche Strecke für 5 CUC) oder mit dem Varadero Beachbus (5 CUC Tagesticket) fahren. Die Bimmelbahn ist also völlig überteuert. Aber es gibt ja genug Touristen ;-). Wir sind auch einmal drauf reingefallen. Apropos CUC: Kuba hat zwei Währungen. Zum einen den normalen Peso, der aber nur an Einheimische ausgegeben wird und mit dem man nur einige Grundbedürfnisse decken kann. Dann gibt es noch den Peso convertible (CUC), der einem alles übrige zugänglich macht. Der Umrechnungskurs betrug ungefähr 1 € zu 1,2 CUC. Mit Kreditkarte zu zahlen statt bar, rechnete sich, obwohl dazu zunächst CUC in US Dollar umgerechtet und dann von der Kreditkartenfirma wieder in € in Rechnung gestellt wurde. Der derzeitig günstige Umrechnungskurs von € zu $ machte es möglich. Das gilt natürlich nicht für 6 CUC für eine Taxifahrt, sondern nur bei größeren Beträgen, wie z.B. unsere Ausflüge in Stadt und Land.


Und schon war der erste Tag zu Ende.


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