Kreta


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Urlaub auf Kreta (Ost) vom 23.04. - 07.05.2004

Hotel und Umgebung


Unser diesjähriger Urlaub sollte uns nach Kreta führen. Dabei war zunächst einfach nur relaxen geplant. Dementsprechend wurde ein komfortables Hotel mit "all inclusive" gebucht. Zuvor haben wir uns natürlich über Billigflüge nach Griechenland informiert. Fündig wurden wir bei der verlinkten TUIfly. Dort passten Preis und Termin zu unserem Budget und Zeitplan. Wir haben nicht lange überlegt, sondern direkt gebucht. Schließlich wollten wir es uns in jeder Hinsicht und gerne auch schon vor dem Urlaub einfach machen. Hotel und Flug waren organisiert, jetzt konnten wir uns auf einen erholsamen Urlaub freuen. Wie es sich dann aber ergeben hat, wurde doch viel mehr daraus. Da das Wetter recht durchwachsen war, haben wir uns an 3 Tagen ein Auto gemietet und sind kreuz und quer über den Ostteil der Insel gefahren. Die Schönheit und Vielseitigkeit der Insel haben wir völlig unterschätzt! Kreta ist bergig, besitzt fruchtbare Ebenen, schroffe Küsten sowie Kies- und Sandstrände. Alles in allem ist es ein unvergessliches Erlebnis, die Insel auf schmalen Pfaden ab vom Massentourismus kennen zu lernen. Wie man später auf den Fotos erahnen kann, ist auch ein wenig Abenteuer im Spiel. Wie überall, wenn man in Griechenland Rundreisen macht, gibt es auch auf Kreta eine Menge zu sehen und zu erleben.

Doch zunächst einmal zum Hotel und zur näheren Umgebung:

Wir waren im Hotel Imperial Belvedere untergebracht. Dieses gehört zum Ort Hersonissos (Chersonissos). Das liegt etwa 30 km östlich von Heraklion und damit vom Flughafen entfernt. Leider gibt es keinen direkten Zugang zum Meer. Dafür gehören insgesamt 6 Pools zur riesigen Anlage.


Die Anlage ist sehr gepflegt und schmiegt sich an den Berg an. Leider gibt es einen weniger schönen Teil, der um einiges älter ist (Royal Belvedere). Da die Hotels im Winter leer stehen, war es in unserem Zimmer etwas feucht und ein erster Anflug von Schimmelpilzen war zu riechen. Aber nicht  schlimm, dennoch etwas störend. Dafür war das Zimmer riesig und die Ausstattung war gut.


Das Essen war in Ordnung, der Service nicht schlecht, aber nicht besonders erwähnenswert. Die Animation hatte noch mit der Vorsaison zu kämpfen, auch wenn sich die Animateure große Mühe gegeben haben.


In der ersten Woche hatte die Poolbar nur bis 7:00 Uhr offen, danach länger.


Als erstes haben wir natürlich unsere unmittelbare Umgebung besucht. Wir sind zum Strand oder besser gesagt zur Küste runter gegangen (etwa 10-15 Minuten zu Fuß).


Die Berge steigen unmittelbar aus dem Meer auf. Leider ist die gesamte Küste von Heraklion bis hinter Malia dem Massentourismus zum Opfer gefallen und daher wenig erwähnenswert. Um ein wenig einheimisches Flair und auch alte Bausubstanz zu finden, muss man schon den Berg wieder hinauf gehen.


Dann findet man beschauliche Dörfer, deren Ortsnamen sowohl im griechischen als auch im lateinischen Alphabet aufgeführt sind. Interessant ist, dass die Autokennzeichen in lateinischen Lettern gehalten sind.


Zu jedem Dorf gehört mindestens eine Kapelle oder Kirche. Die oft dazu gehörenden Friedhöfe weisen die auf dem Foto zu sehende Grabform auf.


Auch wenn die moderne Bauweise oft wie ein schlecht organisiertes Chaos wirkt, finden sich immer wieder hübsche Ecken.


Man(n) sitzt im Kafenion. Stress und Hektik sind allein dem Straßenverkehr vorbehalten. 


Zumindest im Frühjahr ist Kreta alles andere als kahl. Für diejenigen, die es interessiert, habe ich eine extra Seite mit Blumenbildern u.ä. angehängt.


Die aus den Reiseführern sattsam bekannten blauen Türen auf weiß getünchten Hauswänden findet man eher selten. Dennoch ist das ein toller Anblick.


Unterwegs begegnete uns ein fahrender Händler, der seinen Lastwagen ordentlich beladen hatte. Man kann tatsächlich dort an der Straße Stühle kaufen.


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(c) Gregor Jonas 2004
http://www.gregor-jonas.de