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Urlaub im Kaunertal, Ötztaler Alpen, Tiroler Oberland, Österreich


Vom 28.11. - 12.12.2009 verbrachten wir zwei sehr schöne Wochen in Kauns im Kaunertal, Tiroler Oberland, Österreich. Untergebracht waren wir bei Familie Falkeis in einem sehr schönen Apartment (Apart Annelies) und hatten natürlich unsere Hunde mit. Man kann sich natürlich auch auf www.kaunertal.com über Unterkunftsmöglichkeiten informieren.

Etliche der hier gezeigten Fotos sind Panoramaaufnahmen, das heißt, sie sind aus 2 oder mehr Fotos zusammen gesetzt worden.


Als wir ankamen, lag im Tal kein Schnee, was aber nicht schlimm war, weil wir a) den Berg zu unserem Apartment ohne Schneeketten bewältigen konnten und b) es zum Wandern ohnehin angenehmer ist, nicht mit Schneeschuhen laufen zu müssen. Aber die umliegenden Berggipfel waren durchaus ziemlich weiß.


Ein paar Meter oberhalb des Hauses verläuft ein Panoramaweg parallel zum Hang, von dem aus man einen schönen Blick in das Kaunertal, aber auch auf der anderen Seite in das obere Inntal hat.


Das Dörfchen Kauns ist auf der Sonnenseite von Bergwiesen umgeben.


Hier "unser" Haus, in dem auch die freundlichen Vermieter wohnen. Das hintere in der Dreiergruppe vorne links im Parterre mit Gartenteich. Ebenfalls ein Blick vom Panoramaweg herunter.


Oberhalb des Inn liegt Ladis. Von dort geht ein Lift nach Fiss und von dort zum Schigebiet hoch (u.a. Schönjochbahn). Im Vordergrund die markante Burg Laudegg.


Ein Blick ins Tal, wo Prutz und Faggen liegen. In Prutz gibt es einen Hofer (der österreichische Aldi) und einen MMarkt (ein Vollsortimentler).


Den Panoramaweg kann man weiter Richtung Fließ gehen. In Fließ beginnt der Landecker Tunnel und man kann im Gasthof "Neuer Zoll" gut und preiswert essen. In der Vorsaison nicht ganz unwichtig, da die meisten Gasthäuser noch geschlossen waren. Der Weg führt durch den Bergwald und ist nicht allzu schwierig, wenn auch einige etwas anstrengendere Abschnitte zu überwinden sind.


Nach einiger Zeit kommt man an eine Alm und ohne die störenden Bäume hat man einen schönen Blick ins Inntal, wo der Fluss mit seiner unvergleichlichen türkisen Farbe fließt.


Unter anderem kommt man an diesem Hinweisschild vorbei. Echt aus[(G)ufer]nd. Das untere Schild ist reinmontiert, weil es in eine etwas andere Richtung zeigt. Damit man nicht durcheinander kommt: Außer- Inner- Ober- Untergufer :-)


In dieser Richtung liegt auch der Naturpark Kaunergrat mit dem Piller Moor und dem Piller See. Vom Parkplatz des Naturparkhauses hat man einen herrlichen Blick ins Inntal. Leider ist das Haus mit seiner Ausstellung "3.000m vertikal" erst ab dem 15.12. wieder geöffnet. Die Ruhe, die man in der Vorsaison hat, bietet nicht nur Vorteile.



Hier kann man die Tiefe ahnen. Da es in Prutz ein Wasserkraftwerk gibt, dass vom Gepatsch Stausee und damit letztendlich vom Kaunergletscher gespeist wird, muss man mit den Überlandleitungen und den Hochspannungsmasten leben. Immerhin handelt es sich um umweltfreundlichen und klimaneutral erzeugten Strom.



Immer mit dabei: Camillo und Ginja.



Hier einer der Strommasten in der Innenansicht.


Der Blick vom Aussichtsturm am Piller Moor.


Ein Teil der Hochmoorfläche. Man kann auf einem netten Rundweg einmal ganz um die Hochmoorfläche spazieren.


Die Burg Laudegg in Ladis von Prutz aus gesehen.


Nach anfänglichem Regen und einem Besuch im schweizerischen Samnaun (zollfreies Gebiet), wo es aber so stark geschneit hat, dass es hiervon keine Fotos gibt, fiel auch in Kauns Schnee. Hier die Dorfkirche ...


... und unsere Unterkunft, weiß verpackt.


Erstaunlich, wie grundlegend sich der Anblick der Landschaft durch ein wenig Schnee verändert.



Blick auf Kauns.


Sonnenaufgang


Ein Ausflug nach Feichten, das ein wenig tiefer im Kaunertal liegt.



Die Straße führt einen Bach entlang.



In Feichten war nicht wirklich viel los, was aber an der Vorsaison lag. Immerhin haben wir ein Restaurant gefunden, in dem man gut essen konnte.


Burg Bernegg, hier hinter Bäumen verborgen.


Morgens werden die schneebedeckten Gipfel des Oberinntals der Reihe nach von der Sonne wachgeküsst.


Sonnenaufgang über dem Kaunertal.


Und ein Blick bei Vollmond Richtung Ladis.


Dann haben wir uns Richtung Kaunergletscher auf den Weg gemacht. Besser gesagt, auf die Mautstraße, die hinter Feichten beginnt. Ein Tagesticket kostet stolze 22 €, ein 10-Tages-Ticket mit knapp 30 € verhältnismäßig wenig. Aber wenn man sieht, mit welchem Aufwand der Bau und die Unterhaltung verbunden ist, muss man für diese Maut Verständnis haben.

Der Weg führt durch ein ansehnliches Tal mit etlichen Blickfängen, die man im Winter aber nicht alle zu sehen bekommt. So kann man u.a. die Felswand sehen, aus der die riesigen Felsblöcke für die Steinschüttmauer (knapp 160 m hoch), gebrochen wurden. Hinter dieser Staumauer staut sich das Schmelzwasser des Kaunergletschers zum Gepatsch Stausee.


Ein Wintertraum.


Hier sind die Terrassen zu sehen, die beim Abbau der riesigen Steinblöcke für den Dammbau zurückgeblieben sind.


Die Staumauer mit der darüber führenden Straße.


Blick von der Staumauer


Und in die andere Richtung auf den See. Betreten der Eisfläche verboten.


Winterromantik am Wegesrand.



Weiter oberhalb auf dem Weg zur Ochsenalm.


Vor der Ochsenalm bietet sich bei strahlendem Sonnenschein und Schnee ein wunderbares Bergpanorama.


Die beiden Hunde fühlen sich im Schnee sichtlich wohl. Schließlich stammen sie ja ursprünglich auch aus der Region.


Ein Weihnachtsbaum im Schnee, ganz ohne Weihnachtskitsch.


Cooler Snowboarder.


Bach im Schnee.


Hochgebirgspanorama im Schnee.

Leider kamen wir ohne Schneeketten nicht noch höher hinaus und mit den Hunden konnten wir im offenen Sessellift natürlich nicht fahren.


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(c) 2009 Gregor Jonas
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