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Fuerteventura, Halbinsel Jandia

**** Hotel Jandia Princess

April 2016


Der letzte Urlaub war lange her. Nach dem Umzug 2010 wurde es also langsam mal wieder Zeit, sich nach einem geeigneten Ziel umzuschauen. Das war zugegebenermaßen nicht ganz leicht, da in Zeiten der politischen Instabilitäten und des Terrors für uns eine ganze Reihe von Destinationen momentan eher nicht in Frage kamen. Die dortigen Preise waren zwar verlockend (gerade deshalb), aber das konnte uns auch nicht umstimmen. Und so kamen wir schließlich auf Fuerteventura. Das Klima dort ist sehr angenehm, auch um diese Jahreszeit und ein beständiger Wind lässt einen entsprechend die Hitze nicht spüren - wenn es denn einmal richtig heiß werden sollte. Aber genau das ist auch verführerisch gefährlich: Schon so mancher hat sich deshalb einen bösen Sonnenbrand geholt.

Informationen über Fuerteventura in Hülle und Fülle, die (noch) keinen hauptsächlich kommerziellen Hintergrund haben, finden sich auf fuerteinfo.net.

Die nachfolgenden Fotos sind der Einfachheit halber grob chronologisch und nicht nach Thema sortiert. Wer sich also nur über das Hotel informieren möchte, muss leider blättern.

Panoramen und manche Bilder lassen sich durch Anklicken vergrößern!

Um es gleich zu sagen: Das Hotel sowie die gesamte Anlage sind jeden Cent wert! Wer allerdings fußfaul ist oder auf Grund körperlicher Einschränkungen schlecht zu Fuß ist, wird so seine Probleme haben. Im Hotel selbst gibt es zwar zwei Aufzüge und die Zimmer sind sicher bequem und groß, aber die Anlage liegt im Hang, so dass die Wege logischerweise abschüssig sind. Und der Strand ist ohnehin nur über Treppen zu erreichen. Man kann zwar auch mit dem Auto bis dahin gelangen, aber ob das legal ist, kann ich nicht sagen. Zumindest sind dann immer ein paar Meter zu fahren. Wirklich schön ist, dass in der Anlage Erwachsene ohne Kinder und Familien getrennt untergebracht sind und beim Abendessen ebenfalls in unterschiedlichen Bereichen sitzen. Die Trennung ist zwar nicht stringent, so dass es z.B. nur ein Buffet gibt, aber man sitzt dann doch ohne Kinder ziemlich ruhig.


Ein Urlaubstag fängt mit einem Sonnenaufgang an.


Hotel Jandia Princess

Während der Nacht und der Dämmerung sind die Pools sowie Wege und Gebäude schön beleuchtet.



Von den unteren Pools bzw. dem Sauna- und Wellnessbereich hat man einen schönen Blick Richtung Costa Calma, das man allerdings aus dieser Perspektive nicht sehen kann.




Ohne Wolken ist ein Sonnenaufgang auch am Meer eher unspektakulär, aber es gibt ein paar schöne Farbspiele.




Hier sieht man, welchen Höhenunterschied man vom Hotel zum Strand überwinden muss. Für Gesunde ist das nicht weiter schwierig, kann aber für manche etwas problematisch werden.




Hauptgebäude des Jandia Princess

Das Hauptgebäude mit Rezeption, Lobby, Restaurants, Bars, Unterhaltung und Animation, die zum Glück sehr dezent agiert.


Der große Pool, der in der Mitte eine Bar (Coco Loco) enthält, über die man über Stege gelangt.


Vorne grenzt der Pool fast bis ans Gebäude, wo eine weitere Bar zum Verweilen einlädt.



Das ist einer der besagten Stege. Auf der gegenüber liegenden Seite führt ein weiterer Steg zum Haupthaus.


Auch wenn der größte Teil Fuerteventuras Wüste ist, bemühen sich Hotels und Gemeinden um viel Grün. Das dazu benötigte Wasser stammt aus Meerwasserentsalzungsanlagen, da natürliche Wasservorkommen schon lange erschöpft sind.





Der eben gezeigte Pool grenzt hier links an die Liegen.


Der Übersicht halber das Ganze noch mal von der gegenüber liegenden Seite.


Unser Apartmenthaus Nr. 5 im Adultbereich.







Zimmer mit Meerblick, wenn auch nur ein ganz kleines Bisschen.




Ein Strandspaziergang Richtung Nordosten, nicht ganz bis Costa Calma.


Das ist die Gegenrichtung nach Morro Jable. Die ganz hinten zu sehende Felsnase lässt sich bei Flut nicht begehen.


Diese Bar lädt ganz besonders zum Entspannen und Lesen ein.


Immer wieder wird der schier endlose Sandstrand von Lavagestein oder einzelnen Felsen unterbrochen. Aber beim Spaziergang stören diese überhaupt nicht.






Beliebte Liegeplätze sind diese aus losem Gestein aufgeschichtete "Burgen". Dort ist man vor dem ständigen Wind geschützt. Aber es wird einem da drinnen auch sehr schnell zu heiß.






Auch wenn es im Süden keine großen Dünen gibt, findet man doch kleinere.



Stellenweise beeindrucken riesige Basaltsäulen am Steilufer.









Nicht irritieren lassen: Das ist ein Panorama von ca. 180°. Man schaut also links und rechts den Strand entlang.






Nach dem Spaziergang war ein Besuch an der Bar fällig. Cereveza con Sprite grande (manchmal auch "largo"). Zu deutsch: Ein großes Radler. In einer Bar gab es sogar Paulaner Hefeweißbier vom Fass, nur keine passenden Gläser (wenn man von einem einzigen Erdinger mal absieht).


Nachdem wir die erste Woche erst mal gar nichts gemacht hatten, außer zu viele regelmäßige Mahlzeiten einzunehmen, morgens zu sonnen und den Nachmittag zu verschlafen, haben wir uns dann doch einen Mietwagen genommen. Damit sind wir zunächst nach Costa Calma gefahren, bevor wir uns die Westküste vorgenommen haben.


Die Bucht von Costa Calma.







Während an der Westküste die Surfer bei bis zu 9 Meter hohen Wellen durch das Wasser pflügen, sind hier an der Ostküste hauptsächlich Windsurfer und Kitesurfer zu Gange.





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© 2016  Gregor Jonas
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