Canon digitale Spiegelreflexkamera EOS 450D

Testfotos mit den Objektiven
Canon EOS 450D; EF-S 18-55mm IS F/3,5-5,6
Tamron SP AF 90mm F/2.8 Di Macro
Tamron 18-270mm /F3,5 -6,3 Di II VC LD Aspherical [IF] Macro (Modell B003)


[ Seite 1 | Seite 2 | Seite 3 | Seite 4 ]


Einführung

Die Canon EOS 450D (Produktangaben des Herstellers) habe ich jetzt seit Herbst 2008 und nun wird es langsam Zeit, auch ein paar Bilder zu zeigen, die auf ihr Konto gehen. Dabei habe ich mich der oben genannten Objektive bedient. Es handelt sich um meine erste DSLR (Digital Single Lens Reflex, also digitale Spiegelreflexkamera). Ich habe aber vorher mit alten analogen Minoltas gearbeitet, bin also nicht ganz fremd im Umgang mit SLR. Neben der EOS 450D nutze ich immer noch die Panasonic Lumix DMC FZ50, die über ein schwenkbares Display verfügt und auch sonst alle Vorzüge einer Kompaktkamera bietet, sich aber ähnlich einer DSLR bedienen lässt (eine sog. Bridgekamera). Unbestreitbarer Vorteil der EOS ist natürlich neben höherer Auflösung, noch schnellerer Reaktionszeiten und besserem Rauschverhalten wegen der Sensorgröße (APS-C 25,1 mm × 16,7 mm, Seitenverhältnis ca. 3:2) die Möglichkeit, mit Wechselobjektiven zu arbeiten. Damit erweitern sich naturgemäß die Einsatzmöglichkeiten, wenn das Ganze dann auch nicht gerade preiswert ist.

Auch für Tüftler und sogar Hobbyastronomen gibt es Umbaumöglichkeiten. So kann z.B. der standardmäßig eingebaute Infrarot-Sperrfilter im Gehäuse durch einen speziellen "Astrofilter" ersetzt werden, der eine stark erhöhte Durchlässigkeit im H-Alpha Bereich (ca. 635 nm) aufweist. Solche Umbauten machen in der Regel aber nur Fachfirmen oder absolute Technikfreaks. Solch ein Gerät ist natürlich nur für ganz bestimmte Zwecke erforderlich. Zum üblichen Fotografieren greift man normalerweise auf das lizenzierte Equipment des Herstellers zurück, obwohl man auch mit einem Astroumbau "normale" Fotos machen kann. Mit dem Camcorder von Canon sind selbstverständlich auch einwandfreie Nachtaufnahmen möglich. Selbst bei kompletter Dunkelheit sorgen die integrierten LED Leuchten für hervorragende Aufnahmen. Die Einstellungen werden für gewöhnlich automatisch eingestellt, somit ist die Canon der perfekte Begleiter sowohl am Tag, als auch in der Nacht. Die Leuchte ist auch extern als Zubehör erhältlich.

Zur EOS 450D ist darüber hinaus wenig zu sagen. Abgesehen davon, dass sie für meine großen Hände schon fast etwas klein ist, liegt sie gut in der Hand, alle Schalter, Knöpfe und Regler sind da, wo sie hingehören, das Menü ist verständlich und schnell ist sie auch noch. Soweit ich beurteilen kann, stimmen Herstellerangaben sowie diverse Test, die im Internet und anderswo zu finden sind. Die optischen Leistungen der Kamera sind wirklich gut und erreichen für diese Preisklasse sicher einen der Spitzenplätze. Je nach Objektiv wird man sogar dazu verführt, wie früher manuell zu arbeiten und den ganzen automatischen Kram wegzulassen. Muss man, wenn man von Makros mal absieht, aber nicht zwingend tun. Die Einstellungen und der Autofokus arbeiten einwandfrei. Belichtungskorrekturen sind schnell gemacht und auf dem großen Display gut zu bewerten. Der Live-View hingegen ist eine Spielerei, die im Autofokus etwas problematisch ist und darüber hinaus nicht gerade eben logisch und konsequent zu bedienen ist. Da das Display nicht klappbar ist, bringt dieser Modus ohnehin nur in wenigen Situationen tatsächlich etwas, wie ich finde.

Wenn man viel zu Fuß unterwegs ist, macht das Schleppen von Objektiven zum Wechseln nicht wirklich Spaß. Daher habe ich mir das später noch gezeigte Tamron Superzoom 18-270mm zugelegt.


Testfotos mit dem Canon EF-S 18-55mm F/3,5-5,6 IS

Das mit der Kamera zusammen gekaufte Objektiv ist sehr leicht, schnell und in seinen Möglichkeiten doch ein wenig begrenzt, wenn man vorher mit einem Megazoom gearbeitet hat. Denn der Brennweitenbereich mit seinem Dreifachzoom entspricht lediglich dem einer Kompaktkamera. Ansonsten kann man damit aber durchaus gute Ergebnisse erzielen. Und der Image Stabilizer (IS) sorgt für verwacklungsarme Fotos.

Produktinfo des Herstellers


Schnee ist immer problematisch und führt im Automatikmodus schnell zu Unterbelichtungen. Eine Belichtungskorrektur bis zu einer Blende hilft.




Dann aber stimmt das Ergebnis. Sogar die Kontrastverhältnisse auf der Bernernase wurden gemeistert.








Nur so zur Auflockerung eine S/W-Bearbeitung.


Auch Landschaftsfotos gelingen mit guter Schärfe.


Zugegebenermaßen stark nachbearbeitet.


Hier mit etwas weniger Bearbeitung.



Makros sind möglich. Man darf aber nicht zu nah an das Motiv heran.

Hier eine Löwenzahnblüte.


Wildkirschblüte


Weidenkätzchen


Blühende Schlehenbüsche


Frühjahrslandschaft


Lichter Laubwald mit Buschwindröschen.


Insgesamt ein brauchbares Objektiv mit geringem Zoomfaktor für den Alltagsgebrauch.


[ Seite 1 | Seite 2 | Seite 3 | Seite 4 ]


(c) 2009 Gregor Jonas
http://www.gregor-jonas.de