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Frühling: Langsames Erwachen

Mitte März bis Anfang April 2011


Die ersten Frühlingsboten: Sobald der Teich von Schnee und Eis befreit war, folgte eine Invasion von Kröten. Diese machten sich sogleich an die Produktion des Nachwuchses.


Die Nächte bleiben jedoch kalt und frostig.



Doch langsam kann man auch an den Pflanzen die Vorbereitungen für ein Erblühen erkennen. Hier die Knospe eines Rhododrendonstrauchs nach dem Nachtfrost in der Sonne.


Auch die Forsythie streckt ihre Knospen in die wärmenden Sonnenstrahlen.



Das Erika blüht schon,


während sich die Azalee noch Zeit lässt.



Die eher unscheinbare Haselnussblüte, deren Pollen so vielen Allergikern zu schaffen macht, ist schon fast verblüht.



Recht früh ist auch der Duftschneeball.




Sierscheids neuer markanter Baum am Ortseingang. Es handelt sich um einen uralten Boskop (eine alte, lagerfähige Apfelsorte, die früher häufig auf Streuobstwiesen gepflanzt wurde). Dieser Baum musste wegen Mistelbefalls stark zurück geschnitten werden.


So langsam wacht auch das Dorf aus dem Winterschlaf.


Noch sind die Wiesen noch nicht richtig grün, aber das wird sich innerhalb weniger Tage ändern.


Die Kröten sind immer noch beschäftigt.


Ein kaltes Sonnenbad und lautstarke Revierkämpfe.


Bitte recht freundlich.


Jetzt werden auch die Blaumeisenküken langsam flügge. Manche fallen dabei zu früh aus dem Nest und haben damit ein allzu kurzes Leben. Die Natur gibt und nimmt.


An den Wegrändern und geschützten Stellen kommen jetzt die ersten Wildblumen zum Vorschein, wie dieses Frühlings-Hungerblümchen.


Die Rosen treiben aus.


Und als erste blühen auf den Wiesen die Gänseblümchen.


Die Vorfreude auf wilde Erdbeeren ist etwas früh. Die Erdbeeren blühen zwar, aber auf díe Früchte muss man noch eine geraume Zeit lang warten.


Der Ehrenpreis zeigt sich nur aus der Nähe, da die Blüte sehr klein ist.


Im Wald erscheinen ganze Blumenteppiche, die aus Busch-Windröschen bestehen.


Als Farbkontrast gesellen sich wilde Veilchen ...


... und Storchschnabel dazu.


Der Löwenzahn steht noch vereinzelt. Bald werden ganze Wiesen leuchtend gelb sein.


Ebenfalls gelb, wenn auch deutlich kleiner als der Löwenzahn, ist das kriechende Fingerkraut.


An den meisten Bäumen stehen die Knospen im Saft.


Das Waldgeißblatt hat schon die ersten Blätter.


Dagegen ist dieser junge, sehr dicht stehende Buchenwald noch kahl.


An besonders warmen Stellen finden sich auch schon Schlüsselblumen.


Trotz der noch relativ kühlen Jahreszeit bevorzugt der Huflattich schattige Plätze im Wald.



Weidenkätzchen zeigen an, dass der Frühling nicht mehr aufzuhalten ist.




Reif taut nach Sonnenaufgang jetzt rasch zu tausend Tröpfchen wie auf dieser Berberitze.


Die Azaleen haben den Rhododendron überholt und blühen zuerst.





Traubenhyazinthe


Das könnte eine Lavendelheide sein.



Die Forsythien blühen jetzt richtig üppig.



Und überall geben die kleinen Tropfen den "richtigen" Glanz.


Appenin-Windröschen


Rhododendron



Quittenblüte


Ebenfalls eine Quittenblüte.


Am Teich schießen Sumpfdotterblume ...


... und das ebenfalls feuchtigkeitsliebende Wiesen-Schaumkraut. Viele weitere Frühjahrsblumen werden folgen. Es ist Frühling!


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© Gregor Jonas 2011
www.gregor-jonas.de