Berner Sennenhund Duncan vom Bernerwald


[ Einzug | Der Yeti | Neuschnee satt | Noch mehr Schnee ]


Der Einzug in das neue Zuhause

(23. und 24.01.2010)


Wie kommt die Jungfrau zum Kinde? Oder der plötzliche Zuwachs bei Familie Jonas.

Nun, wer diese Seite ein wenig verfolgt hat, der weiß, das im Mai 2009 Camillo vom Bernerwald bei uns eingezogen ist. Inzwischen ist der Jungspund 10 Monate alt und hat ein Temperament, das nicht wirklich dem gängigen Bild des ruhigen und behäbigen Berners entspricht. Camillo ist ein Hans-Dampf und geht der alten Ginja gehörig auf den Keks. Irgendwann kam Aga dann, wenn auch nicht wirklich ernst gemeint, mit der Idee, Camillo einen weiteren jungen Hund zur Seite zu stellen, damit er a) mehr ausgelastet ist und b) Ginja nicht mehr so sehr nervt.

Tja, dann ergab es sich, dass Camillos Züchter noch einen kleinen Rüden "übrig" hatten. Sie hatten ihn eigentlich selbst behalten wollen, sahen aber ein, dass es doch sehr unvernünftig ist, einen zweiten Rüden in das Rudel zu integrieren. Das hätte mit Sicherheit Stress gegeben, wenn die Mädels alle läufig sind. Guter Rat war teuer, eigentlich wollten sie ihn gar nicht hergeben, und so gab es keine Käufer. Die mussten sich mit den übrigen Rüden aus diesem Wurf "begnügen".

Und so sind wir am 23.01.2010 zu Ute und Jörn gefahren, Camillo im Gepäck. Der hat sich auf Anhieb mit dem kleinen Duncan verstanden. Und da Ute und Jörn uns vorgeschwärmt haben, was das für ein toller, ruhiger und viel versprechender Hund wäre, so menschenbezogen, verschmust und anhänglich, haben wir kurz entschlossen die Heimreise mit zwei Hunden angetreten. Ginja hat es erst mal gelassen aufgenommen und unsere Katze Chelsea gewohnt souverän mit der ihr eigenen Ignoranz.

Und da draußen kein sonderlich gutes Fotowetter herrscht, sind hier die ersten Bilder von drinnen.


Zwei Halbbrüder mit dem gleichen Vater. Wenn Ginja hier gar nicht auftaucht dann deshalb, weil sie dem Jungvolk erfolgreich aus dem Weg geht.


Der Vorgarten wurde natürlich als erstes inspiziert und gleich auch die Nachbarn am Zaun begrüßt.


Von Anfang an spielten Camillo und Duncan miteinander. Duncan ist da völlig frei von Fremdeln oder Berührungsängsten.


Der Kleine ist vom Körperbau völlig anders als Camillo: Eher kurz, sehr kräftig, mit Beinen, die auf einen riesigen erwachsenen Hund schließen lassen.


Eine echte Knutschkugel halt. Momentan ist der Arsch dicker als der Schädel, aber das wird sich wohl noch ändern.


Wie eigentlich alle Bernerwelpen ist Duncan ein unwiderstehlicher Charmeur.


Sobald man sich bewegt, rennt er auf einen zu. Das macht es schwierig, mal ein vernünftiges Foto von ihm zu machen.


Aber wer könnte diesen Augen widerstehen?


Schon am ersten Tag ein schönes Pärchen.


Schon jetzt zu Hause...


Aber die Aussage, wir würden einen ruhigen Welpen bekommen, war glatt gelogen :-) Ständig muss man ihm was aus der Schnauze holen. Er hat auch schon versucht, mir meine Bettdecke wegzuziehen, knabbert an allem herum und stürzt sich mit Begeisterung auf uns, wenn wir zu ihm auf den Boden kommen (oder er ins Bett).


Bislang hat er nur einmal in die Wohnung gepinkelt und uns fast durchschlafen lassen.


Jetzt, nachdem er auf der Wiese war, etwas gefressen hat und mit Camillo und uns getobt hat, schläft er.

Sein Halsband lässt er sich problemlos anziehen. Aber sobald die Leine dran ist, hört der Spaß auf. Aber das haben wir schnell wieder aufgegeben. Es ist noch so viel Zeit. Und da der Kleine auch ohne Leine prima mit uns mitkommt (man muss nur aufpassen, das man nicht drauf tritt), ist das kein Problem.


Camillo ist begeistert und geht zwar nicht sanft, aber rücksichtsvoll mit seinem Halbbruder um.


Duncan hat aber mit nichts was am Hut. So was wie Vorsicht oder Angst scheint er nicht zu kennen.


Da wird noch einiges auf uns zukommen :-)


Ich denke, mit unserer plötzlichen Entscheidung haben wir schon das Richtige getan. Ich denke mal, dass Ute und Jörn sich richtig entschieden haben, ihn nicht zu behalten. Ihr Lieben, wir danken Euch für Euer Vertrauen! Macht Euch keine Sorgen, dem Kleinen geht es hier gut!


Viel Spaß und wenig Licht. Der Kleine turnt durch den Schnee und hat zusammen mit seinem neuen Rudel sichtlich viel Freude.

Auf das neue Herrchen mit Gebell.


Die beiden Großen sind ein wenig voraus gelaufen. Es ist neblig und es schneit leicht. Die Temperatur ist erträglich. Also bestes Bernerwetter.


Duncan weicht kaum von meiner Seite und versucht in Bordercollie-Manier nach meinen Hosenbeinen zu schnappen.


Dann kommen Ginja und Camillo zurück auf die Wiese. Die Fotoqualität ist bescheiden. Es ist einfach zu wenig Licht vorhanden.


Sobald die Toberei los geht, ist auch Duncan dabei und ich kann endlich in Ruhe fotografieren.


Schnee ist schön.


Wo geht die Alte hin?


Ginja wälzt sich mit sichtlichem Vergnügen im Schnee und animiert damit die jungen zu Spielen.


Eine Aufforderung, die nicht wiederholt werden muss.



Duncan hat absolut keine Berührungsängste und mischt munter mit.


Immer mitten drin der "Kleine".



Camillo bläst zum Angriff.




Ganz kurze Pause.


Und weiter geht es.



Dann meinte Duncan dann doch, dass die Großen sollten mal alleine weiter machen sollen.


Nein, er hat nichts angestellt. Auch wenn er hier so aussieht, als ob.


Noch mal nach dem Rechten schauen.


Und dann, so schnell die Beinchen tragen, zurück zu Herrchen.


Mal gucken, was Ginja so macht ...


... aber die wollte wohl nicht so, wie er wollte.


Also wieder zurück zu Herrchen.


Danach gab es was zu futtern und nun schläft er wieder.


[ Einzug | Der Yeti | Neuschnee satt | Noch mehr Schnee ]


© 2010  Gregor Jonas
www.gregor-jonas.de