Domino von Quo Vadis ist ein Berner Sennenhundrüde. Er ist der größte eines 12er Wurfs und ist am 20.04.2001 geboren.

Seine Züchterin Anke Welter ist Mitglied im Westdeutschen Rasse- und Gebrauchshundeverband e.V. in der UCI Overath.
Hier findet Ihr Dominos Ahnentafel

Geburtsort ist Jünkerath-Gönnersdorf, für nicht Ortskundige: Das liegt in der Eifel. 

Wir sind durch Zufall auf diesen Wurf gestoßen, da uns auf einer Hundeausstellung in Daun jemand, der selbst eine Hündin aus dieser Zucht ausstellte, die Telefonnummer gab. Auf diese Weise waren wir die ersten und hatten die freie Auswahl. Und da wir immer einen großen Hund haben wollten, haben wir uns halt den größten Welpen ausgesucht.

Unsere Katze hat sich inzwischen an den großen Hausgenossen gewöhnt. Sie provoziert ihn ganz gerne und verschwindet dann auf höher gelegene Beobachtungsposten.

Leider haben wir noch etwas Schwierigkeiten mit dem alleine bleiben. So schön es auch ist, wenn das Haustier verschmust und anhänglich ist, so lästig ist es, wenn sich die Nachbarn wegen stundenlangem Bellen und Jaulen beschweren. Von den "Protesthaufen" mal ganz zu schweigen.

Aber es besteht ja noch Hoffnung.


Stubenrein sind wir inzwischen auch. Dafür bildet sich Domino ein, er sei ein Schoßhündchen. Mit weit über 30 kg Gewicht sind Frauchen und Herrchen allerdings leicht anderer Auffassung. Aber wir sind ja auch nicht so ganz unschuldig daran ...

Es sind heute (15.10.2001) noch ein paar Bilder hinzugekommen. In meiner Kamera war noch ein alter Film mit Fotos vom Jungwelpen. Und den haben wir dann in Domburg, NL, voll gemacht.


Domino wächst immer noch. Inzwischen hat er die 40 kg überschritten, meint aber immer noch, er sei ein Schoßhund. Zu unserem Glück mag er lieber kalte Stellen im Haus. Daher verzieht er sich nach kurzer Zeit immer wieder, um die Eingangstür warm zu halten.

Zur Zeit sieht er aus, als ob er im Windkanal gestylt worden wäre: Hinten höher und breiter als vorne.
Er schafft es noch nicht, in Rüdenmanier sein Bein zu heben. Ab und an macht er zwar entsprechende Anstalten, sieht dabei aber so aus, als ob er überhaupt nicht wüsste, was er da macht.
Obwohl er im Wurf der Größte war und sich auch entsprechend aufgeführt hat, zieht er jetzt bei jeder Konfrontation mit anderen Rüden den Schwanz ein. Scheinbar hat er überhaupt keine Ahnung, wie stark er tatsächlich ist. Aber das hat natürlich auch seine Vorteile. Außerdem kann man so langsam merken, dass wir mit ihm im Hundeverein (Hundefreunde Nordeifel e.V.) und in der Hundeschule sind.

Alles in allem haben wir den liebsten Hund "wo gibt". Wenn da nicht seine Veranlagung zur Zerstörung von allem Inventar wäre, sobald wir ihn alleine lassen müssen. Wir haben auch keine Ahnung, wie wir ihm das abgewöhnen können, da er das nicht (nicht mal ansatzweise) macht, wenn wir zu Hause sind.

Unsere dumme Katze macht zur Zeit auch einigen Ärger. Vor kurzem hat sie angefangen, auf Dominos Decke zu pinkeln. Jetzt benutzt sie auch unser Sofa als Toilette. Trotz des schlechten Wetters muss sie daher draußen bleiben. Wenn ich nur wüsste, warum sie so plötzlich mit der Sauerei angefangen hat.


Jetzt ist wieder Ruhe eingekehrt. Unsere Katze Chelsea bleibt nachts draußen und kann streunen. Dafür ist sie tagsüber lieb (weil sie sowieso die meiste Zeit schläft). Domino knabbert zwar immer noch alles erreichbare an, aber wir räumen halt alles weg (wenn wir dran denken!).


Inzwischen ist Domino etwas älter als ein Jahr. Er hat sich prächtig entwickelt, sieht aber immer noch sehr schlaksig aus, da er hohe Beine und einen recht schmalen Schädel hat. Zwischenzeitlich hat er sehr wenig gefressen, aber seit Frauchen ihm zum Großteil rohes Futter gibt (zum Glück gibt es einen Schlachthof in der Nähe), hat sich das auch gelegt. Domino hat seinen Zahnfehler (Rückbiss=Kiefer zu klein) behalten, was aber nicht zum Zahnverlust oder einer Zahnbehandlung geführt hat. Aber er ist jetzt deutlich über 75 cm hoch, also zu hoch für den Rassestandard. Dafür wiegt er zur Zeit auch nur 42 kg und ist sehr agil und munter für einen Berner. Aber mindestens genau so verschmust. Und immer noch ist er der festen Überzeugung, dass er ein Schoßhund ist. Wirklich atemberaubend :-))

Und er hat viele Freunde im Netz gefunden, worüber sich Frauchen und Herrchen besonders freuen. Bei uns im Dorf gibt es viele Berner. Und ein Dorf weiter wohnt sein bester Freund Anton. Anton ist der absolut typische und wunderschöne rassetypische Berner Sennenhund, auf den allerdings auch das Klischee der ruhigen, etwas trägen Hundes zutrifft.

Durch die Besitzer von Gina hier im Ort  haben wir Kontakt mit einer losen Gruppe von Bernerfreunden aus dem Umkreis (der aber immerhin bis nach Aachen reicht), der sich zwei mal im Jahr zum Wandern trifft. Am 1. Mai waren wir fast 5 Stunden im Wald, weil Ginas Herrchen nicht aufgepasst und sich etwas verlaufen hat. Dafür war es ein tolles Erlebnis, mit 16 Bernern, einem Großen Schweizer und noch zwei anderen Hunden unterwegs zu sein. Das ist eine wirklich nette Truppe und wir freuen uns jetzt schon auf den 03.Oktober!


(c) Gregor Jonas
http://www.gregor-jonas.de